ANDI 129 – 3. Juli 2020: Black Movement Austria +++ Diskriminierungsfreies Bildungswesen +++ Gedenken an Opfer von Sivas +++ Schweigemarsch der Künstler*innen +++ Residencys in der Brunnenpassage +++ Protest gegen Streikgesetz in Athen +++ FZ (be)sucht Ga

 
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Black Movement Austria demonstriert gegen institutionellen Rassismus in Österreich
Rund 1500 bis 1700 Menschen beteiligten sich am 2. Juli an einer neuerlichen Black-Lives-Matter-Demo in Wien, bei der, organisiert vom Black Movement Austria, speziell gegen institutionellen Rassismus und Polizeigewalt in Österreich protestiert wurde.

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Diskriminierungsfreies Bildungswesen
Die Initiative für ein diskriminierungsfreies Bildungswesen präsentierte ihren Jahresbericht 2019 über Diskriminierungen im österreichischen Bildungswesen. Simon Inou berichtet.

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Gedenken an Opfer von Sivas
Rund 500 Menschen gedachten am 2. Juli am Stephansplatz der Opfer des Massakers von #Sivas am 2. Juli 1993. Damals zündeten Islamist*innen und Nationalist*innen unter dem Schutz der Sicherheitskräfte das Hotel Madımakan in Sivas in der Türkei an, in dem ein alevitisches Kulturfestival stattfand. Mindestens 33 Menschen starben.

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Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen schweigen
Rund 500 Menschen beteiligten sich am 1. Juli in Wien an einem Schweigemarsch der Künstler*innen, Kulturarbeiter*innen und Supportarbeiter*innen.
Die ungeschnittene Aufzeichnung der Abschlusskundgebung kann hier angehört werden:
https://cba.fro.at/459012

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Residencys in der Brunnenpassage
Am Beginn der Corona-Krise – noch bis Anfang August – stellte die Brunnenpassage ihren Raum Künstler*innen für einwöchige Residencys zur Verfügung. Janina Scheibenpflug berichtet darüber.

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Protest gegen neues Streikgesetz in Athen
Am Donnerstag fand in Athen eine Demonstration mit rund 3.500 Teilnehmenden statt. Die Protestierenden äußerten ihren Unmut über das nächste Woche im Parlament abgestimmte, von der konservativen Regierung geplante, neue Streikgesetz. Dies beschneidet die Rechte der Demonstrierenden und steht daher sowohl von Seiten der Opposition als auch von griechischen Medien in Kritik. Ein Bericht aus Athen von Johanna Pauls

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Frauenzentrum (be)sucht Stadträtin Gaál
Wie schon berichtet, wurde im März zwischen dem WUK und der Stadt Wien ein Mietvertrag über den Gebäudekomplex in der Währinger Straße 59 abgeschlossen. Am 5. Juli sollen nun die Mitglieder des WUK die Unterzeichnung des Vertrags bestätigen.
In diesem Gebäudekomplex befindet sich aber nicht nur das WUK, sondern seit rund 39 Jahren auch das autonome FrauenLesbenMigrantinnenMädchenzentrum, das FZ. Das FZ ist nicht Teil des WUKs, lehnt den Mietvertrag ab, ist aber ungefragt mit im Vertrag beinhaltet.
Seit Monaten versuchen Frauen des FZ mit der sowohl für Immobilien als auch für Frauen zuständigen Stadträtin Kathrin Gaál ein Gespräch zu vereinbaren. Das scheiterte bislang aber an der Stadträtin. Deshalb machten sich am 2. Juli 14 Frauen direkt auf den Weg ins Stadträtinnenbüro und forderten dort lautstark das versprochene Gespräch ein. Das Gespräch wurde neuerlich verweigert. Die Frauen wurden von der Rathauswache, mit Unterstützung der Polizei, rausgetragen.

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Das war die letzte Ausgabe von ANDI, des alternativen Nachrichtendienstes auf Radio ORANGE 94.0 vor einer längeren Sommerpause. Mitgearbeitet haben heute Simon Inou, Gerhard Kettler, Johanna Pauls und Janina Scheibenpflug. Wir kommen wieder im Herbst, spätestens im Oktober. Auf Wiederhören.

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