#319: Warum ich NICHT für MCKINSEY arbeiten durfte

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Heute gibt es mal eine Podcastfolge aus dem Auto, und zwar mit A.C. und mir. Dabei wollte A.C. - neugierig wie sie ist - erfahren, was jemanden in der Unternehmensberatung erwartet. Außerdem wollte sie wissen, ob ich mich beim Start meiner Selbstständigkeit bereit gefühlt habe und ob ich vorbereitet war.

Ich denke, von vielen BWL-Studenten ist es ein Traum in die Unternehmensberatung zu gehen. Tatsächlich war ich davor im Mittelstand und habe dort mein Duales Studium gemacht. Beim Mittelstand ist es eher so, dass es “Funktionsbereiche” gibt - also Marketing, Controlling und Produktion. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings nur eine Stelle im Controlling frei. Das war dann also meine Option - im Controlling anzufangen. Das wollte ich aber auf keinen Fall. Witzigerweise hatte ich dennoch eine Zeit lang Praxis im Controlling gemacht und ich kann euch sagen: Es war die Zeit, in der es mir am schlechtesten in meinem gesamten Leben ging!

Es ist einfach so: Wenn du Dinge tust, die du absolut nicht magst - und in meinem Fall war es auch irgendwie Unterforderung … Wenn dein Körper also über mehrere Wochen unterfordert ist, dann geht es dir einfach schlecht.

Entwicklungstechnisch kam also irgendwann die Frage bei mir auf, was ich als nächstes tun kann. Das war dann also der Zeitpunkt, als ich bei Unternehmensberatungen angeklopft habe.

Leider wollten sie alle, dass ich einen Master mache. Das wiederum wollte ich auch nicht. Später fand ich eine Lösung dann doch an den Master zu kommen und gleichzeitig in der Unternehmensberatung zu arbeiten.

Wir dachten, wir machen daraus eine Podcastfolge, weil du hier bestimmt so einiges für dich mitnehmen kannst.

Keep Pushing,

Dein Robert

Wir sprechen deshalb in dieser Episode daher über folgende Dinge:

Idee 1: Mit Liebe zum Detail bekommst du jeden Job.

Irgendwann wurde ich zum Bewerbungsgespräch eingeladen, dabei haben sie wirklich damit gehardert mich überhaupt einzuladen. Die Bewerbung war inhaltlich eher solala, aber für das Design habe ich mir wirklich Mühe gegeben. Und genau das hat Aufmerksamkeit erzeugt. Jedenfalls haben sie sich dazu entschieden mich einzuladen. Vielleicht googelst du mal, welche Tests man in solchen Unternehmensberatungen machen muss. Ich war völlig nervös. Ich konnte nicht schlafen. Tagelang. Wie das gelaufen ist, hörst du dir am besten in der Podcastfolge an. Aber eines vorneweg: Den Job habe ich bekommen!

Idee 2: Meine Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch.

Ich habe mich auf dieses Vorstellungsgespräch tatsächlich mit Videotrainings vorbereitet. In diesen Videos habe ich ganze Vorträge gehalten und dabei geschauft, wie ich wirke. Ich habe vorher alle Partner und Mitarbeiter gegoogelt und mir Steckbriefe zu jedem gemacht. Ich wusste alles über sie!

Meine Idee dahinter war folgende: Wenn ich auch inhaltlich vielleicht nicht der allerbeste bin, dann bin ich doch menschlich unschlagbar.

Doch dann kam der Test!

Idee 3: Wie viele Golfbälle passen in einen Fiat Punto?

Mein lieber Herr Gesangsverein! In Unternehmensberatungen laufen die Tests ein wenig anders, als bei anderen Unternehmen. Ich bekam eine Menge kurioser Fragen gestellt, die dann auch noch alle mathematisch waren. Was habe ich mir einen Knoten gemacht - es war schrecklich. Ich hatte ein ganz übles Gefühl!

Was dann aber später herauskam ist: Diese Fragen, wie “Wie viele Golfbälle passen in einen Fiat Punto?”, “Welche Kosten hat eine Bank monatlich”, “Wie viele Bankautomaten gibt es in Hamburg?” sind eigentlich Fragen, die niemand beantworten kann. Wobei es hier geht ist, wie du an diese Fragen herangehst. Es geht darum, wie du denkst und nicht, dass du DIE perfekte Antwort gibst. Eine Antwort wie “Keine Ahnung” gilt also nicht.

Idee 4: Wo willst du langfristig hin?

Wenn du irgendwann alles gelernt hast in einer Firma, dann kommt irgendwann die Frage, wo du eigentlich langfristig hin willst. Das gilt natürlich nicht für jeden, denn viele sind mit ihrem Beruf und der Firma, in der sie arbeiten, vollkommen zufrieden. Nicht so für mich. Ich brauchte Veränderung. Es war einfach nicht der Job, den ich Tag ein, Tag aus bis zur Rente machen wollte.

Wie es hier für mich weiter ging, das erfährst du im Podcast!

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